Was ist E-Commerce?

E-Commerce, in seiner einfachsten Form, ist der Kauf und Verkauf von Waren über elektronische Plattformen wie das Internet und mobile Apps. E-Commerce umfasst sowohl elektronische Transaktionen als auch den Online-Einkauf und -Einzelhandel. In gewisser Hinsicht wird der herkömmliche stationäre Handel durch den E-Commerce ersetzt, der in den letzten Jahrzehnten stark an Popularität gewonnen hat.

E-Commerce ermöglicht es, weltweit und rund um die Uhr Waren zu kaufen und zu verkaufen, ohne die gleichen Gemeinkosten zu haben, die mit dem Betrieb eines physischen Geschäfts verbunden sind. Ein E-Commerce-Unternehmen sollte auch über eine physische Präsenz verfügen; für einen optimalen Marketing-Mix und eine optimale Konversionsrate wird dies häufig als „Click and Mortar Shop“ bezeichnet.

 

E-Commerce längst im Alltag angekommen

In den frühen 2000er Jahren zögerten viele Kunden, ihre Kreditkartendaten im Internet preiszugeben. Inzwischen sind Online-Geschäftstransaktionen jedoch zur Routine geworden. Die Verwendung von SSL-Zertifikaten (Secure Socket Layer), Verschlüsselung und seriösen Drittanbietern wie Paypal, Worldpay und Skrill haben das Vertrauen der Menschen in Online-Transaktionen gestärkt.

 

Welche Art von E-Commerce eignet sich für Sie?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr eigenes E-Commerce-Projekt starten können. Der Verkauf von Dingen, die Sie selbst lagern und verpacken, ist die herkömmlichste Strategie. Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten. Durch Dropshipping ist es möglich, den Einzelhandelsumsatz zu steigern, indem Sie Artikel verwenden, die von anderen Parteien gelagert und geliefert werden.

Die Kunden können die Waren über Desktop-Computer oder Handys kaufen. Wenn Sie ein Geschäft besitzen, das materielle Gegenstände verkauft, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kümmern sich selbst um die Lagerung und den Versand der Waren, oder Sie beauftragen jemand anderen damit. Wenn Sie sich für eine alternative Fulfillment-Strategie entscheiden, wie z.B. Dropshipping, wird sich jemand anderes um die Verpackung und Lieferung kümmern.

 

Einzelhändler von Dienstleistungen

Sie können online Dienstleistungen in verschiedenen Formen anbieten, vom Grafikdesign bis zur Hilfe bei der Werbung. Das digitale Umfeld hat dazu geführt, dass sich Dienstleistungen als Verkaufsoption immer größerer Beliebtheit erfreuen. Sie können Ihren Kunden eine beliebige Anzahl von Fähigkeiten gegen Geld anbieten. Schauen Sie sich nur einmal Unternehmen an, die als Plattformen für die Erbringung von Dienstleistungen durch unabhängige Auftragnehmer dienen, wie Craigslist und Fiverr. Es gibt auch dienstleistungsbasierte Unternehmen, die enge Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen, während sie ihre Dienste auf Angebotsbasis anbieten.

 

Digitale Waren

Da E-Commerce-Transaktionen online abgewickelt werden, können Sie Ihren Kunden nicht nur tatsächliche Waren und Dienstleistungen anbieten, sondern auch digitale Güter, die sie von Ihrer Website herunterladen können. Zu dieser Art von Produkten gehören oft Dinge wie Software, Online-Kurse und sogar Website-Grafiken. Leitfäden und eBooks sind weitere Beispiele für digitale Güter.

Sie können Ihre Auswahl nach den beteiligten Parteien aufteilen und die Online-Unternehmen nach ihrem Angebot kategorisieren. Das B2C-Modell zum Beispiel simuliert eine Transaktion zwischen einem Unternehmen und Mitgliedern der Öffentlichkeit. Es gibt viele Unternehmen, die das B2C-Modell für den Online-Verkauf verwenden. Sie können B2C-Unternehmen wie IKEA oder Nike.

Alternativ dazu können Sie sich auch mit der Umsatzgenerierung im B2B-Bereich befassen. Wenn Sie mit einem anderen Unternehmen Geschäfte machen, ist das gemeint. Slack zum Beispiel bietet anderen Unternehmen, die ihre Zusammenarbeit verbessern möchten, Lösungen für die Zusammenarbeit zum Kauf an. Trello macht es für Unternehmen einfacher, ihre Waren zu organisieren, usw. Nach der Dot-Com-Blase gibt es heute viele Beispiele für B2B-Softwareunternehmen im Internet.

Andere Möglichkeiten sind Consumer to Consumer, bei denen zwei Kunden über Websites wie eBay Waren oder Dienstleistungen austauschen. Einige Unternehmen zählen auch Etsy-Verkäufe zu diesem Umfeld, obwohl Etsy-Geschäfte in vielerlei Hinsicht typischen B2C-Geschäften ähnlicher sind.

Eine weitere Option ist der Handel zwischen Behörden und Unternehmen, wenn letztere Unternehmen Dienstleistungen und Produkte anbieten. Außerdem gibt es Business-to-Government für Unternehmen, die sich ausschließlich auf die Unterstützung ihrer Regierung konzentrieren.

Natürlich wird die Mehrheit der Firmeninhaber diese Alternativen nicht nutzen müssen. Der B2C- oder B2B-Verkauf ist die typischste Taktik. Es ist jedoch von Vorteil, ein allgemeines Verständnis für die Dienstleistungen und E-Commerce-Modelle zu haben, die Sie untersuchen könnten. Der elektronische Datenaustausch bietet eine breite Palette von Möglichkeiten.

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