Die Haut ist das wohl präsenteste Organ des Menschen. In jungen Jahren ist sie straff, faltenfrei und steht für Jugendlichkeit und Ästhetik. Doch viele Frauen ab 30 machen sich Gedanken um ihre Haut – wenn die Elastizität nachlässt und alles sich plötzlich verändert. Wir haben herausgefunden, was es mit der Hautalterung auf sich hat und was Frauen unbedingt wissen sollten.

Die Spuren der Zeit auf unserer Haut

Kollagen und Elastin – zwei Proteine, die für das Erscheinungsbild unserer Haut verantwortlich sind. Das Kollagen ist dafür zuständig, dass unser Bindegewebe gefestigt wird. Es kommt auch in Knochen, Knorpel und unseren Sehnen vor. Elastin sorgt für Elastizität – der Name verrät es bereits. Kollagen- und Elastinfasern sind in der Kombination essenziell für ein jugendliches Hautbild.

Das Problem in den 30ern ist, dass immer weniger von den wichtigen Fasern produziert wird. Die Haut speichert deshalb weniger Feuchtigkeit und wird trockener. Das sichtbare Resultat: Falten.

Äußerliche Umstände für die Hautalterung

Faltige Haut ist nicht nur ein Produkt der Genetik. Vor allem spielt auch die individuelle Lebensweise eine entscheidende Rolle. Wer sich etwa einseitig ernährt, Nikotin konsumiert oder und viel in der Sonne liegt, riskiert eine frühe Hautalterung. Nicht selten werden junge Menschen deshalb älter eingeschätzt, weil ihr Hautbild reifer wirkt. Es kommt schneller zu Stirn- oder Lachfalten sowie Lippenfalten oder hängenden Mundwinkeln.

Die positive Seite von Hautfalten & Co.

Viele Menschen haben die Befürchtung, dass sie durch Falten weniger attraktiv wirken. Aber gerade, wenn Menschen damit eine gewisse Lebenserfahrung ausstrahlen, werden sie vom anderen Geschlecht als lebendig wahrgenommen – das fand Psychologe Robert Post heraus, der an der kalifornischen Universität forscht. Alternde Haut in den 30ern hat also nicht unbedingt nur Nachteile. Wer sich mit der Hautalterung abfindet, strahlt außerdem noch mehr – auch das nehmen die Menschen im Umfeld schnell wahr. Nicht immer ist also ein Facelifting mit Botox notwendig, um sich wieder begehrenswerter zu finden – im Gegenteil. Ein starres Gesicht wirkt schnell unnatürlich, wie die kalifornische Forschung weiter herausfand.

Hautalterung aufhalten – so geht’s

Wer sich nicht an die Hautalterung gewöhnen kann oder diese bis zu einem gewissen Grad vorbeugen möchte, kann das mit der Hilfe verschiedener Methoden tun. Wichtig ist zum Beispiel die Aufnahme von genug Vitaminen und Mineralien. Sobald der Körper richtig versorgt wird, läuft die Zellerneuerung optimal und die Haut bekommt ausreichend Feuchtigkeit. Wichtig ist auch, den Alkoholgenuss einzuschränken und möglichst auf Nikotin zu verzichten. Beides wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Wer gerne in der Sonne liegt, sollte außerdem auf genügend Sonnenschutz achten und nicht zu lange liegenbleiben. Auf diese Weise wird der Haut nicht zu viel Feuchtigkeit entzogen.

Fazit

Hautalterung ist für Frauen in den 30ern ein wichtiges Thema. Oft tritt eine große Verunsicherung ein, wenn sich plötzlich Falten bilden und die Haut nicht mehr ganz so straff ist. Doch nicht immer bedeutet Hautalterung, dass ein Mensch unattraktiver wird. Falten stehen auch für Reife und Lebenserfahrung. Wer sich das verinnerlicht und zusätzlich auf eine gesunde Lebensweise achtet, macht alles richtig.

Quellen

https://www.gofeminin.de/make-up/hautelastiztat-s1922154.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/haut-ernaehrung-ia.html

https://karrierebibel.de/attraktivitaet-schoenheit/