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Alternativen zu Google

Jeder zweite Internetuser benutzt Google, um im Internet etwas zu suchen. Auch ich, obwohl ich diese Firma eigentlich nicht mag.

Aber wieso? Tja, ganz einfach. Die Bedienung ist einfach und übersichtlich, das Design nicht schlecht und neutral und die Suchergebnisse top!

Da fragt man sich ja auch, wieso man bei all diesen Vorteilen mit einer anderen Suchmaschine suchen sollte. Nun, diese Frage ist relativ einfach zu beantworten und zwar mit verschiedenen Antworten.

1) Monopolstellungen sind nie förderlich

Das hat die Geschichte schon oft genug bewiesen. Monopolstellungen sind für alle außer dem Monopolisten auf kurz oder lang nicht vorteilhaft. Google hat zu viel Macht und schon aus diesem Grund muss man diese Macht einfach eindämmen. Irgendwann fällt Google ja vielleicht etwas ein, was niemandem mehr gefallen wird, und dann wird es bereits zu spät sein, etwas dagegen zu unternehmen.

2) Google erfährt zu viel über deine Privatsphäre

traffic lights stop 1040379 l 200x300 Alternativen zu GoogleAußer der Suche benutze ich im Grunde keinen weiteren Dienst von Google mehr. Aber was ist mit den Leuten, die noch weitere Dienstleistungen von Google in Anspruch nehmen?

Ziehen wir doch einmal ein Beispiel heran:

Walter hat einen Google E-Mail Account. Er denkt, dass Google nicht in seine Privatsphäre eindringt und seine E-Mails bei Google sicher aufgehoben sind, vielleicht sollte er sich ja einmal diesen und diesen Artikel durchlesen.

Außerdem ist Walter bei Google Maps angemeldet, sein Haus kann anhand seines Namens über Google Earth und über Google Maps gefunden werden. Anhand der Informationen aus seinen E-Mails weiß Google, dass Walter ein Fitnesscenter sucht, das gut und billig ist. Bei der nächsten Google Maps Suche wird also ein regionales Fitnesscenter hervorgehoben und Walter meldet sich dort an.

An sich ist das ja noch nicht übel, Google bringt gute Ergebnisse für ein bisschen Einblick in die Privatsphäre eines Menschen und beide Parteien sind glücklich.

Ob dies auf Dauer jedoch weiterhin so förderlich für Walter sein wird, bleibt dahingestellt. Einiges an diesem Beispiel mag vielleicht nicht zutreffen ( bzw. offiziell nicht zutreffen ), aber vielleicht wird Google ja bald so oder ähnlich agieren… Apropos, vor kurzem war da doch dieser “Aufruhr” im Internet wegen der Lizenzvereinbarungen vom kürzlich erschienenem Google Browser Chrome, oder?

3) Google gibt nur die Informationen aus, die seine Besucher auch wirklich zu Gesicht bekommen soll / Google verfälscht und filtert die Suchergebnisse

Google will nicht, dass Internetsurfer politisch relevante / sonstige Google nicht passende Ergebnisse zu Gesicht bekommen. Hier kann man nachlesen, wieso Google in diesem Punkt bereits öfters kritisiert wurde.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass in einem Video über Google mal erwähnt wurde, dass Google in China politisch relevante Ergebnisse für eine bestimmte Region filtert und sogar beschönigt.

Alternativen zur Googlesuche

1) ask.com

ask 300x168 Alternativen zu GoogleDas Erscheinungsbild ganz am Anfang gefällt mir schon mal nicht. Dieses Rot mag ich überhaupt nicht und irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass die Seite veraltet ist. Suchergebnisse enthalten mir außerdem zu viel Werbung. Darunter leidet natürlich auch die Übersicht. Ob die Suchmaschine gute Ergebnisse liefert interessiert mich bereits wenig, denn die Seite habe ich schon verlassen.

  • Design: -
  • Werbung: -
  • Übersichtlichkeit: -
  • Innovation: -
  • Suchergebnisse: ?
  • Google ebenbürtig: -

2) Yahoo.com

yahoo 300x252 Alternativen zu GoogleDas Design erinnert eher an einen Blog als an eine Suchmaschine. Erst bei der Suche selbst wird das Suchmaschinenspezifische Design offenbart. Trotzdem ist es OK, wenn auch nicht atemberaubend. Die Suchergebnisse sind in Ordnung und bringen mich zum Ziel. Deswegen ist es mir auch egal, ob Yahoo eher ein “Webkatalog” als eine Suchmaschine ist. Was mich etwas irritiert ist, dass Google selbst ein gewisses Interesse an Yahoo hat und Yahoo nun nicht mehr den ehemaligen “Erzfeind” in Google sieht, sondern eine neue Chance. Hoffentlich bleibt Yahoo sich selbst treu!

  • Design: +/-
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: + / -
  • Innovation: -
  • Suchergebnisse: +
  • Google ebenbürtig: +

3) hakia.com

hakia 300x159 Alternativen zu GoogleDas Design haut mich nicht von den Füßen. Die Suchergebnisse sind wohl eher auf die englische Sprache ausgelegt, denn es gibt relativ wenige Ergebnisse für die deutsche Suche. Auch das Feature, das hakia so innovativ machen soll, ist nicht das Gelbe vom Ei – auf die Frage “Wer erfand die Atombombe” bekam ich Antworten mit Maus und Mensch. Mir ist durchaus klar, dass die Atombombe nicht ein einzelner Mensch erfunden hat, aber man hätte ja die Antwort des Grundsteins erhalten können ( Leo Szilard entdeckte das Prinzip der nuklearen Kettenreaktion ). Schade!

  • Design: +/-
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: + / -
  • Innovation: -
  • Suchergebnisse: -
  • Google ebenbürtig: -

4) collarity.com

collarity 300x227 Alternativen zu GoogleAls ich die Seite besuchte, habe ich erst einmal gedacht, ich hätte mich vertippt. Nach einiger Zeit des Suchens ( und des Wartens, die Seite braucht nämlich relativ lange zum Laden ) fand ich die Suchleiste. Hier entsteht der Eindruck, die Suchmaschine selbst wäre zweitrangig. Das Erscheinungsbild an sich ist jedoch nicht schlecht, wenn die Übersichtlichkeit auch extrem in Mitleidentschaft gezogen ist. Etwas Innovatives konnte ich an der Seite nicht finden, die Suchergebnisse scheinen jedoch in Ordnung zu sein.

  • Design: +
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: -
  • Innovation: -
  • Suchergebnisse: +
  • Google ebenbürtig: -

5) cuil.com

cuil 300x201 Alternativen zu GoogleDas Design überzeugt auf Anhieb. Man bekommt Suchbegriffe beim Eintippen vorgeschlagen ( aber das will Google demnächst vielleicht auch einführen ). Das Erscheinungsbild der Suchergebnisse ist etwas gewöhnungbedürftig, vielleicht auch etwas unübersichtlich. Man erhält sogar meistens ein kleines Vorschaubild zu den Suchergebnissen. Außerdem hat man eine Menge an Einstellungsmöglichkeiten und kleinen Gimmicks. Hier kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass diese Suchmaschine eines Tages ein ernstzunehmender Gegner für Google werden könnte.

Für den heutigen Tag dürfte aber wohl noch keine Gefahr für den Googanten bestehen – die Suchergebnisse überzeugen nicht, und damit hat sichs gegessen.

  • Design: +
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: +
  • Innovation: +
  • Suchergebnisse: -
  • Google ebenbürtig: - ?

6) Live.com

live 300x206 Alternativen zu GoogleFrüher hat mir das Erscheinungsbild mehr gefallen, heute hat es nichts Besonderes mehr an sich. MSN sucht übrigens mit Live Search. Die Suchergebnisse erinnern stark an Googles, sind also gut – aber Microsoft versucht scheinbar Googles Algorithmus nachzubauen? Ich weiß es nicht.

Live ist zwar nicht innovativ, aber könnte für Google bestimmt eine Gefahr darstellen, wenn es nicht ( wahrscheinlich ) mehr Menschen gäbe, die Microsoft hassen und weniger Google. Es ist übersichtlich und nicht werbelastiger als Google. Allerdings ist Live halt einfach nur – wie soll ich das ausdrücken – gewöhnlich, Standard… ?

  • Design: +/-
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: +
  • Innovation: -
  • Suchergebnisse: +
  • Google ebenbürtig: + ?

7) exalead.de

exalead 300x172 Alternativen zu GoogleSehr erfreut war ich, als ich diese Suchmaschine fand. Das Design ist in Ordnung. Man kann die Startseite auch mehr oder weniger anpassen ( => Shortcuts erstellen ). Eigentlich recht praktisch.

Bei der Suche nach “Atombombe” war ich noch mehr entzückt! Die Suchergebnisse sind gut, übersichtlich strukturiert und neben ihnen gibt es sogar noch ein paar Extras. So werden rechts von den Suchergebnissen Vorschläge für verwandte Begriffe gezeigt, nach welchen man vielleicht auch “exaleaden” möchte. Außerdem kann man wählen, ob man nur Blogs, Foren oder sonstiges durchsuchen will, was auch relativ gut funktioniert ( Google hat das auch in Form der Blogsuche, aber das ist eine extra Seite ). Und schließlich kann man noch wählen, ob man PDFs angezeigt bekommen will oder Textdateien ( also mich stören beim googlen manchmal die PDF-Ergebnisse ).

Ach ja, und nicht zu vergessen: Links neben den Suchergebnissen gibt es Vorschaubilder!

Mir stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wieso Exalead Google noch nicht den Rang abgelaufen hat…

  • Design: +/-
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: +
  • Innovation: +
  • Suchergebnisse: +
  • Google ebenbürtig: +

8) seekport.de

seekport 300x112 Alternativen zu GoogleDas Design erinnert mich irgendwie an ask.com und ich mag es nicht. Es ist so nichtssagend. Die Suchergebnisse sind jedoch gut und übersichtlich.

Was mir sehr gefallen hat, war die JavaScript-Vorschau der Suchergebnisse auf der SERP-Seite! Höchst innovativ, wie ich finde und sehr nützlich so wie äußerst zeitsparend. Auf der Schiene, auf welcher Seekport jedoch im Moment fährt, wird es keine große Gefahr für Google sein, wenn es nicht noch etwas außer der Live-Vorschau zu bieten hat.

  • Design: -
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: +/-
  • Innovation: +/-
  • Suchergebnisse: +
  • Google ebenbürtig: +/- ?

9) search.wikia.de

wikia 300x108 Alternativen zu GoogleDas Design gefällt auf Anhieb, wer JavaScript aktiviert hat, wird noch mit zahlreichen kleinen Einzelheiten verwöhnt.

Die Suche selbst beansprucht einige Zeit. Zuerst erscheint ein Artikel von Wikipedia zum Thema, dann passiert die nächsten paar Sekunden gar nichts. Schließlich wird auch der Rest der Suchergebnisse ausgegeben. Die Ergebnisqualität ist noch nicht allzu hoch, aber es lässt sich damit leben. Die Entwickler versprechen, dass die Qualität mit der Zeit stetig wachsen wird (es gibt allerdings ein paar Probleme, die ich mir so auf die Schnelle nicht erklären konnte. So hat der Internetsurfer z.B. die Möglichkeit Suchergebnisse zu bewerten und dementsprechend die Reihenfolge in den Suchergebnissen durcheinanderzubringen – dies ist einerseits innovativ, könnte aber andererseits auch zu enormen Puschen von eigenen Seiten führen ).

Außerdem kann man noch Ergebnisse von Google, Yahoo und Co. zu den SERPs hinzufügen. Innovation pur, so eine Suchmaschine gab es bisher noch nicht!

  • Design: +
  • Werbung: +
  • Übersichtlichkeit: +
  • Innovation: +
  • Suchergebnisse: +/-
  • Google ebenbürtig: +/- ?

Fazit

Ich bin ab jetzt auf search.wikia.de umgestiegen und werde sehen, wie gut ich mit der Suchmaschine fahren kann. Irgendwann muss ich doch schließlich von Google loskommen – und wenn nicht jetzt, wann dann?

Unnötige Klausel für abmahnwütige Anwälte

Die rote Ampel darf nach dieser Erwähnung des Fotografen nach dieser Lizenz von mir benutzt werden. Alle weiteren Bilder sind Screenshots, welche von meinem Computer aus gemacht wurden und unterliegen keinerlei Copyright!

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Hardwareversagen und Stats

In den letzten drei Tagen sind hier leider keine Artikel erschienen. Das lag teilweise daran, dass mein Netzteil durchgebrannt ist und ich daher keine Möglichkeit hatte, vernünftig zu bloggen. Ab morgen geht es also quasi “wieder” los!

Damit dieser Artikel allerdings nicht ganz seinen Zweck verfehlt, möchte ich hier noch einige Statistiken grob zu meiner Seite erläutern:

Sehr erfreut hat es mich, als ich heute auf die Besucherzahlen der vergangenen Tage geschaut und dabei festgestellt habe, dass sich meine Besucherzahlen ( im Gegensatz zu den Feedleserzahlen ) kaum bis gar nicht verschlechtert haben: Ich hatte trotz der Inaktivität meine konstanteBesucherzahl von über 50 Surfern, was recht erfreulich war – die Feedleser sind auf 6 zurückgegangen, sobald ich aber einen Artikel veröffentlichen werde ( z.B. diesen ) bin ich mir sicher, dass die Feedleser wieder auf ihre ursprünglichen 25 hochschnellen werden!

Außerdem habe ich ein Gewinnspiel im Blogtopf gewonnen und dabei einen 100€ AdWords – Gutschein gewonnen. Diesen werde ich nun einsetzen um zu erfahren, wie sinnvoll AdWords denn nun tatsächlich ist.

Und schließlich durfte ich mich freuen, dass der Peter mich in seine Blogrolle aufgenommen hat. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

Die kleine Auszeit hatte für mich also auch durchaus gute Neuigkeiten bereitgehalten!

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[Serie] Blogmarketing und SEO – Teil 1

Hiermit starte ich auch schon meine erste Artikelserie! Diese wird sich hauptsächlich um das Vermarkten des Blogs und die Suchmaschinenoptimierung ( kurz: SEO ) kümmern, so wie um einige weitere Faktoren, die für einen Blog – aber auch für andere Webseitenarten – wichtig sind.

Diese Serie soll eine neue Referenz bilden. Leider fürchte ich, dass ich sie recht allgemein fassen muss. Aber man kann nicht alles haben!

Die Bounce Rate

Zuerst möchte ich mich der Bounce Rate widmen. Doch was ist die Bounce Rate?

Auf deutsch bedeutet dies “Absprungrate”. Nach der freien Übersetzung und freiem Hinzufügen von Inhalten von Wikipedia ist diese Absprungsrate Folgendes:

Die Bounce Rate / “Absprungrate” ( wird manchmal fälschlicherweise mit der Exit-Rate – bedeutet wörtlich so viel wie Ausgangrate – verwechselt ) ist ein Begriff der Webseiten ( -verkehrs / -traffic / -besucher ) -analyse. Sie stellt den Prozentsatz der Webseitenbesucher dar, welcher die eigene Seite kurz nach dem Betreten bzw. noch auf der Einstiegsseite wieder verlässt.

Die Exit Rate zeigt nur den Prozentsatz der Besucher, die die Seite durch die entsprechende Unterseite verlassen. Sie können also vorher den ganzen Tag auf der Seite verbracht haben, werden aber trotzdem in der Exit Rate gezählt. Die Exit Rate ist außerdem auf jeder einzelnen URL anders.

Dieser Prozentsatz kümmert mich momentan ziemlich stark, denn er liegt bei mir bei ungefähr 48%.

Die nächste Frage die sich stellt ist: Ist das viel oder wenig? Aber dafür muss man vorher noch eine weitere Frage beantworten.

Wie wird die Bounce Rate ermittelt?

tall ships races 962674 l 292x300 [Serie] Blogmarketing und SEO   Teil 1

Eigentlich gibt es keine einheitliche Art der Ermittlung für die Bounce Rate. Das bedeutet, dass durchaus auch 55% der Besucher meine Seite gut finden und sie zu ihren Lesezeichen tun bzw 55% der Besucher meine Seite schlecht finden und sofort verschwinden. Man sollte in Gedanken immer einen kleinen Bereich haben, in dem Abweichungen möglich sind.

Allerdings gibt es eine mehr oder weniger solide Basis: Man hat die Anzahl der einzelnen Klicks von Besuchern – d.h. die Zahl der Besucher, die nur einen einzigen Klick gemacht haben ( durch den sie auf die eigene Seite gelangt sind, wir nennen diese Zahl jetzt der Einfachheit halber “Single Hits” ) – und die Anzahl der Gesamtklicks auf der Seite ( diese Zahl nennen wir jetzt “Total Hits” ).

Wenn wir jetzt einfach Single Hits / Total Hits teilen, haben wir den Prozentsatz der Bounce Rate. Ein Beispiel:

Eine Seite hat ein ziemlich weit gefächertes Repertoire zu bieten. Leider ist dieses nicht allzu qualitativ und viele Besucher verschwinden sofort wieder, wenn sie auf die Seite gelangt sind. Diese Zahl legen wir jetzt willkürlich bei 430 fest. Sie ist unser Divident “Single Hits”.

Insgesamt hat die Seite leider nur 670 Besucher gehabt. Das ist unser Divisor, “Total Hits”. Mit 430 / 670 = ca. 0.64 liegt unsere Bounce Rate also bei ungefähr 64%.

Aber mich persönlich befriedigt diese Art der Ermittlung nicht. Wer kennt es nicht, beim alltäglichen Surfen? Man besucht eine Seite, findet nicht das Versprochene, erblickt aber noch einen internen Link, der zum klicken verlockt. Man klickt wieder drauf und findet wieder nicht das Erwartete. Dann reicht es, man verlässt die Seite und kehrt nie wieder zurück. Dieser Besucher wird allerdings nicht mehr als “abspringender” Besucher gewertet und die Bounce Rate ist bereits verfälscht.

Mit diesem Beispiel möchte ich sagen, dass man auch den Zeitfaktor so wie den Inhalt der Seite berücksichtigen sollte. Man zählt also vorbildlicherweise die Wörter auf jeder Seite und gibt jedem Wort eine Lesezeit von einer halben Sekunde. Wenn der User nach weniger als der Hälfte der benötigten Zeit eine neue interne Seite anklickt und dann die Homepage verlässt, sollte auch er als “Abspringer” gewertet werden.

Als Gegenbeispiel nenne ich noch den Besucher, der auf die Seite kommt und genau das findet, was er gesucht hat. Er verbleibt eine halbe Stunde auf der einen Seite und liest sich nur den Text durch, welcher auch viele Informationen offenbart. Nachdem er mit dem Lesen fertig ist, entdeckt er einen externen Link, der ihn ebenfalls interessiert, und verlässt die Seite. Davor fügt er sie allerdings noch zu seinen Lesezeichen hinzu. Dieser User sollte meiner Meinung nach also nicht als Abspringer gewertet werden ( auch wenn er die Seite nicht zu den Lesezeichen hinzufügt ). Vielleicht versucht er ja irgendwann nochmal, die Seite wiederzufinden.

Und schließlich darf man noch die Zählweise eines jeden Tools nicht vergessen. Bots sind mit Sicherheit auch oftmals Abspringer, und es gibt bestimmt kein einziges Tool, das in seiner Karriere nicht mal einen Bot gezählt hat.

Wieviel Bounce Rate geht?

In meinen Augen ist eine Bounce Rate von knapp 50% bereits zu hoch, allerdings haben viele Seiten – ich würde sogar so weit gehen zu sagen der Durchschnitt der Bounce Rate im Internet liegt bei 50% – diesen Wert, und schließlich ist doch alles relativ.

Allerdings klingt das in meinen Augen schrecklich, wenn jeder zweite Besucher die Seite fluchtartig verlässt. Man kann halt leider der Bounce Rate nicht entgehen, es wird immer wieder “Bouncer” geben.

Ich möchte allerdings probieren, unter die Grenze von 35% zu kommen. Wenn meine Bounce Rate bei 30% liegen würde, wäre es in meinen Augen perfekt.

Solange man Bouncer hat, ist die eigene Seite nicht perfekt!

Wie hält man die Bounce Rate möglichst gering?

Ich habe mich selber als Versuchskaninchen genommen und einmal verschiedene Dinge ( “Kundtsches Staubrohr”, “Teilchenbeschleuniger”, “Blog Atomenergie”, “Blog Allgemein”, etc. ) bei Google eingegeben und mich mal durch die verschiedenen Ergebnisse durchgeklickt. Folgende Punkte sind mir aufgefallen:

1) Die Bekanntheit einer Seite

Ganz wichtig. Wenn die Seite allgemein bekannt ist, verbleibe ich doch gleich ein paar Minütchen länger drauf. So bin ich nach “Kundtsches Staubrohr” bei Wikipedia gleich noch weitergesurft. Denn die Seite kenne ich und ich weiß, dass sie mir durchaus gute Informationen liefert. Wieso also eine neue Suche bei Google aufmachen, wenn es um Informationsbeschaffung geht?

Das passiert allerdings nicht nur, wenn ich mal etwas in Erfahrung bringen will. Auch beim völlig unkontrolliertem Surfen bleibe ich oft bei bekannten Seiten wie Wikipedia, Yahoo, Focus, Spiegel online etc. stecken.

2) interne Verlinkungen innerhalb eines Textes

Noch beim Surfen auf Wikipedia ist mir aufgefallen, dass man gerne auf der Seite weitersurft, wenn im Text Begriffe als interne Links markiert sind. So ist dies bei Wikipedia sogar noch besonders gelungen, weil Wikipedia ein Onlinelexikon ist und man in einem Artikel nicht unbedingt alle Begriffe kennt, so dass die Erklärung häufig im nächsten Tab folgt.

Also: Wo immer es geht, unbekannte Begriffe erwähnen und innerhalb des eigenen Blogs erklären!

Der obere Ratschlag ist allerdings nicht ganz ernst gemeint. Beim normalen Surfen würde ich schon ganz gerne zwanglos in Blogs rumstöbern, ohne allenthalben über unbekannte Begriffe zu stolpern. Das interne Linken im Artikel sollte man also etwas anders anstellen. Z.B. themenrelevante Artikel erwähnen und verlinken!

3) Das Design und die Übersichtlichkeit

Sobald ich auf eine weiße Seite ohne Formatierung oder Sonstiges gestoßen bin, war ich auch schon weg. Sowas ist in meinen Augen nicht seriös.

Auch hier gilt: Wenn man eine bekannte Seite hat, darf man sich sowas leisten. SelfHTML ist designerisch wohl nicht allzu hervorgehoben, ist aber trotzdem eine tolle Seite, auf der Anfänger und sogar Fortgeschrittene noch eine Menge lernen und Stunden verbringen können.

Auch die Übersichtlichkeit sollte da sein. Hier gehört meiner Meinung nach auch die Navigation hinzu. Wenn keine Navigation auf einer Seite ist, bin ich auch sofort weg. Auch hat es mich gestört, wenn die Navigation etliche Unterpunkte aufwies. Ich möchte gerne jederzeit einen schnellen, übersichtlichen und Informativen Blick auf das eigentliche Herz einer Webseite werfen können.

4) Lange Ladezeiten

Ich bin sofort weg, wenn eine Seite von Google’s Suchergebnissen aus mehr als 5 Sekunden zum laden braucht. Damit meine ich, dass sie zwar nicht sofort vollständig geladen sein muss, aber sie muss sich wenigstens ansatzweise öffnen. Wenn die Seite gleich am Anfang eine Vielzahl von irgendwelchen Scripten hat und dazu einen langsamen Server, so dass ich nach 5 Sekunden immer noch auf Google rumgammel, suche ich mir lieber neue Suchergebnisse.

5) Der Inhalt und “die Art der Aufbereitung”

Ich möchte als Internetsurfer sofort die Ergebnisse angezeigt bekommen, die ich suche. Das heißt, dass die Seite möglichst schnell zum eigentlichen Punkt kommen muss und auch das, was in den Suchergebnissen versprochen wurde, halten kann.

Inzwischen ist mir persönlich das “schnelle auf den Punkt kommen” nicht mehr allzu wichtig, weil ich mein Ziel schnell mit der internen Browsersuche ( Strg + F ) finde. Früher, als ich diesen kleinen Kniff noch nicht kannte, mochte ich allzu textlastige Seiten nicht und wollte alles kurz, präzise und qualitativ hochwertig erläutert haben.

Wie eben erwähnt, mochte ich früher keine allzu textlastigen Seiten. Trotz der internen Browsersuche ( heißt dieses nützliche Feature eigentlich auch so? ) mag ich allzu textlastige Seiten heute aber immernoch nicht. Trotz des Bekanntheitsgrades kann ich mir also keine ewigen Artikel bei SelfHTML durchlesen. Ein paar Bilder, Videos oder sonstige Medioen im Text könnten diesen auflockern und dem Internetbesucher die Freude an der eigenen Seite belassen.

6) Werbung…

…kümmert mich persönlich eigentlich nicht allzu sehr, sofern sie nicht in Form von Layern auftaucht. Seitdem ich meinen eigenen Blog habe, surfe ich auch öfters mal ohne AdBlock Plus, so dass mir jegliche Werbung offenbart wird.

Solange diese dezent gesetzt ist und nicht 50% der Seite einnimmt ist sie für mich persönlich in Ordnung. Allerdings empfehle ich, den Grad der Werbung trotzdem um einiges zurückzuschrauben, da nicht alle Internetbenutzer so genügsam sind wie ich.

Layer Ads sind allerdings ein Kapitel für sich. Wer keinen Werbeblocker hat, wird zumeist die Seite fluchtartig verlassen, auf welcher diese Art von Werbung gezeigt wird.

7) Externe Links

Je mehr interessante externe Links es gibt, desto mehr Möglichkeiten hat der Surfer, um die eigene Seite zu verlassen. Wenn es gar keine externen Links gibt, bleibt nur noch der “Zurück”-Button. Allerdings empfehle ich auch nicht, keinen einzigen externen Link zu platzieren, das wirkt dann doch unseriös.

Kennt ihr noch mehr Tipps, wie man die Bounce Rate verringern kann? Damit mich übrigens kein abmahnwütiger Anwalt abmahnt, das Foto darf ich nach dieser Lizenz un nach dieser Erwähnung des Fotografen benutzen!

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Noch ein Gutschein!

Auch Blogtopf hat einen AdWords Gutschein bekommen und ich bin natürlich wieder beim Gewinnspiel dabei. Als vermeintlich wahrscheinlich Letzter Teilnehmer rausche ich herei, solange der 19. September noch nicht eingetreten ist!

Die Frage, die der Topf stellt, ist Folgende:

Was versteht ihr unter Blog-Marketing und was ist zu berücksichtigen?

Obwohl ich die Fragestellung etwas schwammig finde, beantworte ich die Frage einfach mal im Allgemeinen ( vor allem das “und was ist zu berücksichtigen?” verwirrt mich extrem ) beantworten.

Ich gehe die Sache einmal mit dem Ausschlussverfahren an: Für mich ist Blogmarketing alles, was mit dem Blog zusammenhängt, außer das schreiben der Artikel selbst. Man kann sich die Finger wundschreiben und wird ohne Blogmarketing nicht weiterkommen. Man muss den eigenen Blog vermarkten!

Dies tut man entweder ( wissentlich oder unwissentlich ) durch das Schreiben von vernünftigen Kommentaren auf anderen Blogs, werben für den eigenen Blog auf anderen Seiten, aber auch Suchmaschinenoptimierung ist für mich eine Art von Blogmarketing bzw. Webseitenmarketing – schließlich probiert man seine Seite möglichst gut bei den Suchmaschinen zu vermarkten.

Dann gibt es aber noch die andere Seite der Medalie. Das Marketing in Form von Geld verdienen mit dem eigenen Blog, also nicht mehr die Bekanntmachung. Dazu gehört Werbung schalten, verkaufen, Affiliate etc. Und dazu wiederum gehört das Optimieren der Werbung.

Man hat also einerseits mit dem Publizieren des eigenen Blogs viele Besucher angelockt, die dann für die entsprechenden Einnahmen sorgen. Klingt doch einfach, oder?

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Bloginterner Kommentatorwettbewerb

Auf die Plätze… Fertig… LOS! Kommentiert was das Zeug hält ( aber es müssen auch immer einigermaßen sinnvolle Kommentare sein ). Wer als hundertster Kommentator durchs Ziel geht, bekommt einen Monat einen 100×100 Pixel Werbebanner ( rechts in der Sidebar zu finden ) geschenkt. Bisher kann ich noch nicht mit einem allzu hohem Technoratirank auftrumpfen, aber vielleicht bereits zu dem Zeitpunkt des hundertsten Kommentars?

Zumindest entwickelt sich mein Blog bisher ziemlich gut. Ich habe in 15 Tagen 20 Feedleser gewonnen und bereits über 500 Besucher auf meinem Blog gehabt ( Stand: Tag 15 ). Täglich besuchen meinen Blog 60 Besucher, die Tendenz ist steigend ( wenn auch zugegebenermaßen nicht stark. Wenn ich allerdings mehrere Beiträge am Tag schreibe, schießt die Besucherzahl auch mal über die 80 )

Frohes Kommentieren, mal sehen, ob sich mein kleiner Einfall auszahlt!

Hier steht übrigens die Zahl der Gesamtkommentare auf meinem Blog:

< ?php $num_comm = get_comment_count();
$num_comm = $num_comm['approved'];
$num_comm = sprintf( __ngettext( '%s Kommentar', '%s Kommentare', $num_comm ), number_format_i18n( $num_comm ) );
echo $num_comm; ?>

PS.: Ich behalte mir im Übrigen vor, ob ich den Banner akzeptiere oder nicht. Wenn ich es nicht tue, dann nur aus gutem Grund. Daraufhin wird der hundertunderste Kommentator gefragt, ob er Werbung auf dotwired.de machen will usw. bis sich ein Werbepartner erfolgreich findet!

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Herzlichen Glückwunsch!

Mein Blog ist jetzt 15 Tage alt, also möchte ich jetzt einmal ein wenig rumphilosophieren.

Bisher entwickelt sich mein Blog – meines Erachtens nach – prächtig. Ich bin meinem Ziel ungefähr keinen Schritt näher gekommen und habe noch nichts verdient. Meine Beiträge wurden bereits teilweise kritisiert und ich habe ungefähr 0 Besucher durch Suchmaschinen. Was will man da mehr? Ich schmeiße mein Handtuch und laufe ab jetzt wieder nackig durch das Internet!

..nicht!

Bitte obere Aussage nicht ernst nehmen! Ich denke nicht mal daran, das Handtuch zu werfen. Mein Blog könnte meiner Meinung nach wirklich nicht besser laufen! Ich habe immerhin bereits 19 Feedleser, und das in 15 Tagen! Und nicht nur das, ich habe täglich 50+ Besucher! Selbst heute hatte ich bereits über 40 Besucher, und das bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe! Insgesamt habe ich genau jetzt 510 Besucher auf meinem Blog gehabt ( nach Angaben von CyStats ).

Peer Wandinger schreibt in seinem Blog, das sein Besuchermaxima im Juli bei 26.433 Besuchern lag. Oooops! Da fällt mir doch ein, ich wollte in 365 Tagen eine Million Besucher haben! Rechnerisch bedeutet das, dass mir monatlich nicht einmal das Dreifache von Peer Wandingers Besuchern reichen würde, um mein Ziel zu erreichen!

Da habe ich mich aber mal gründlich verspekuliert… Oder?

Natürlich, das “Oder?” war nur rhetorisch… ich bräuchte einen exponentiellen Wachstum von ca. X. Das X werde ich demnächst einmal ausrechnen und dann noch als Kommentar hinzufügen, im Moment fehlt mir der richtige Lösungsweg!

Frequenzen

Meine Postfrequenz halte ich mit 1,4 Beiträgen täglich im Moment eigentlich ziemlich gut konstant. Die Kommentarfrequenz ist mir 3,13 Kommentaren täglich ebenfalls recht zufriedenstellend.

Noch mehr Frequenzen gibts hier erstmal nicht!

Was ich die Tage gemacht habe

Picknick, YouPorn besucht, Drogen reingezogen und meine Voodoopuppe von Google verbrannt.

Im Ernst: Ich habe mir einige Gedanken gemacht, wie ich mein Blogthema besser präsentieren könnte und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich dafür die Sidebar geradezu anbietet. Auch über den Header habe ich mir Gedanken gemacht, denn der sieht zwar gut aus, ist aber weder prägnant noch prägend. Deswegen werde ich zu allem Überfluss in der nächsten Zeit Cinema 4D lernen und meine Lernerfolge in Form von Tutorials hier präsentieren, es kommt also ein weiteres Thema hinzu.

Auf diese Weise hoffe ich, irgendwann eine richtig knorke Grafik in den Header setzen zu können, die jedem in Erinnerung bleibt.

Außerdem habe ich mir überlegt, wo ich die neuerdings doch so beliebten 120×60 Pixel Banner platzieren könnte, die man auf so vielen Blogs in letzter Zeit sehen kann. Auch dafür habe ich einen guten Platz gefunden, muss mir aber noch überlegen, ob das nicht zu viel Ladelast für meinen Besucher wird. Dieses verdammte Welcome Visitors! Einerseits so nützlich, andererseits so hinderlich…

Mal sehen, vielleicht werde ich es bald abstellen und dafür den Cache aktivieren. Überhaupt ist es wohl nicht wahrscheinlich, dass viele Besucher nach dem ersten Besuch auf meine Seite, ohne noch irgendwelche Inhalte gelesen zu haben, meinen Feed abonnieren. Und sonst habe ich ja genug Hinweise für meinen Feed.

Ich würde mich übrigens sehr über eure Meinung zu diesem Plugin freuen!

Und schließlich habe ich noch ein paar Werbemaßnamen getroffen ( wie man bei mir werben kann, Werbeplätze optimiert / installiert ), und die “Hier werben”-Seite ist nun auch fertig.

Was ich die Tage noch machen werde

100 Hamburger bei McDonald’s essen. Mindestens!

Mist! Mir fällt grad auf, dass es schon nach 0 Uhr ist. Dann veröffentliche ich den Artikel halt heute morgen. Er bezieht sich statistisch allerdings noch auf gestern ( den 16. September )!

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