Wer kann sich noch an die guten, alten Zeiten erinnern? Als man unter Freunden noch auf LANs ging, Gigabyte raubkopierter Spiele und Programme hin und her schob, installierte, Keygens und Cracks suchte, Antivir in regelmäßigen Abständen ein lautes DIT von sich gab und keiner über Nacht schlief?
Ich schon, und ich vermisse diese Zeiten. De facto spiele ich sogar nur noch marginal wenig Spiele am Computer. Ab und zu eine Runde Counter Strike: Source oder ein schnelles Warcraft 3 Match und das wars. Im Monat sind das vermutlich keine 3 Stunden mehr, die ich spiele. Das änderte sich schlagartig seit gestern. Ich schaute bei einem Freund auf der Playstation 3 zu, wie dieser Batman – Arkham City spielte. Er wollte eigentlich gar nicht, aber ich zwang ihn
. Es machte mir jedenfalls unheimlich Spaß, zuzusehen, wie er sich durch fiese Gegner durchprügelte und sich von einem Haus zum nächsten hangelte. Außerdem ist Batman schließlich der Held schlechthin der Kindheit aller Menschen und ich hatte mal Batman & Robin für die Playstation 1.
Es lag also nicht besonders fern, dass ich mir nun Batman – Arkham City holen und spielen würde. Das Spiel ist – der H A M M E R – und ich habe seit Sonntag morgen wenig anderes gemacht, als dieses unglaublich detaillierte, herausragende, fordernde, spannende Spiel zu spielen.
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Batman's Anzug sieht zum Ende der Hauptkampagne hin nicht mehr ganz so frisch aus.
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Gegner mit Waffen sind gefährlich für Batman. Ich versuche für gewöhnlich einen von ihnen zeitweise mit Eis außer Gefecht zu setzen.
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Effektiv: Sprungtritte. Setzt auch mehrere Gegner gleichzeitig außer Gefecht, zumindest nach Upgrade.
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Dieser rotäugige Geselle wird gleich am Seil baumeln.
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Dieses Ausschalten ist immer zu empfehlen. Erstens muss man sich dann nicht Ewigkeiten prügeln und zweitens sind die Animationen jedes Mal ein Augenschmaus!
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Okay, die Verhöre nerven irgendwann doch gewaltig. Aber immerhin eine grafische Sinfonie! 
Es hat etwas von Assassin’s Creed, aber mit einem cooleren Protagonisten in einer stimmungsvolleren Atmosphäre. Mit mehr und besseren Gadgets, tatsächlich nicht blöd rüberkommenden sondern durchaus raffinierten und fordernden Rätseln und coolen Extras. So kann man nach dem Durchspielen der Hauptkampagne (mein Spielstand betrug zu dem Zeitpunkt übrigens knapp 30%) Batman andere Anzüge verpassen (der 1970er-Batman ist definitiv cool, der Future Batman ist was für Splinter Cells).
Die Schwierigkeit ist durchgehend perfekt eingependelt. Ich bin tatsächlich ab und zu gestorben, aber nie so oft, dass es frustrierend wurde. Das Aufhören ist völlig unmöglich. Man stürzt von einer Aufgabe in die nächste, das Spiel ist eine reine Sucht. Ich kann mich seit GTA San Andreas an kein Spiel erinnern, das mich mehr gefesselt hätte.
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Zwischendurch schlüpft man immer mal wieder in die Rolle von Catwoman und peitscht sich durch die Gegend.
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Catwoman kann aber nicht fliegen, ihre Peitsche hat dafür eine subjektiv empfunden weitere Reichweite als Batman's Batclaw.
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Im Detektiv-Modus kann Batman durch Wände sehen. Erinnert sehr an die Sonartechnik aus Batman - The Dark Knight.
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Batman fährt in einem hochgradig detailliertem Aufzug hoch, um Hugo Strange fertig zu machen
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Stimmungsvolle Zwischensequenzen sind zu schade zum Wegklicken
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Eine Milliarde Scharfschützen wollen mich töten. u_u
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Endgegner Clayface. Schade, dass er nur zum Endkampf überhaupt eingeführt wird und als solcher Endgegner auftritt. Spielerisch jedoch klasse!
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Clayface hat mich wohl mal erwischt. Cineastische Animation!
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Jetzt geht's Clayface an die Gurgel.
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Erstmal das Samuraischwert aus Clayface rausholen. Um ihn dann zu schnetzeln.
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Ich steh so unglaublich auf diese Grafik und Bewegungsanimationen <3
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Bin mir nicht sicher, ob Batman oder Clayface cooler ist.
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Einmal Clayface, geschnetzelt bitte!
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Eine Schönheit ist Clayface definitiv nicht.
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Batman bekommt Clayface nicht gut.
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Das war's, der Endgegner ist besiegt. Und Batman hat unendlich coole Posen drauf.
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Nach der Hauptkampagne darf ich wieder sexy Catwoman spielen.
Die Story ist handlungsmäßig nicht der absolute Knüller, das muss sie auch nicht sein. Ich erkannte viele abgewandelte Ansätze aus den letzten Batman-Filmen (z.B. will Ra’s Al Ghul alle Kriminellen in Arkham City auslöschen, der Joker bedroht ganz Gotham City mit einem Gift, Batman wird auch damit vergiftet, usw.). Da kommen nunmal Teile des Plots zu kurz oder passen logisch nicht hundertprozentig, das ist unausweichlich. Wer sich davon nicht ärgern lässt, dem verspreche ich mit dem Spiel unendliches Vergnügen.
Fazit für Batman – Arkham Asylum: ✯ ✯ ✯ ✯ ✯
PS.: Falls einer der Entwickler von Batman – Arkham Asylum jemals diesen Artikel lesen sollte, bitte bringt einen Ironman-Titel nach dem gleichen Prinzip raus. Nicht, dass Ironman besser als Batman wäre. Aber es kommt bestimmt cool, mit seinem Energieblaster durch die Gegend zu ballern. 