Ich bin kein schlechter Programmierer, was HTML, CSS und PHP angeht (naja und C++ auch, aber fürs Web ist das ja irrelevant wink Meine Erfahrungen mit Drupal ). Deswegen habe ich gedacht, ich würde etwas schneller vorankommen mit Drupal, ehrlich. Nach dem ersten Tag stand eigentlich templatebomb so weit, wie die PSD (Photoshop) Datei es zuließ. Aber dann kam es: Keine Ahnung, wie man den Slider verbauen könnte (mit den populärsten Artikeln), keine Ahnung, wie man eine Suche verbaut, die man möchte. Keine Ahnung von nix. So ist das nun einmal, wenn man ein neues CMS in die Hand nimmt. Das Problem ist, dass ich seit dem letzten Artikel über Templatebomb eigentlich nur noch im Backend von Drupal wurschtle und versuche, die richtigen Einstellungen zu finden…

Bei Joomla oder WordPress ist alles unglaublich aufgeräumt und übersichtlich. Alles selbsterklärend und verständlich. Bei Drupal jedoch finde ich nichts von Benutzerfreundlichkeit wieder. Ich weiß nicht, wie beliebt Drupal ist, aber doch bestimmt nicht allzu viel weniger, als Joomla – oder? Da wundert es mich doch, dass nicht einmal der Core und die beiden beliebtesten und bekanntesten Module (welche, soweit ich weiß in Version 7 übrigens in den Core übernommen werden sollen) komplett in Deutsch ist / sind. Ein furchtbares Mischmasch aus Englisch und Deutsch erstrahlt und viele der deutschen Übersetzungen klingen nach Google Translator als nach Benutzerfreundlichkeit.

Dennoch denke ich, dass Drupal die richtige Wahl war. Es ist an Mächtigkeit bisher nicht zu überbieten. Jede einzelne Kleinigkeit kann angepasst werden. Und das Shopmodul Ubercart, welches ich für templatebomb verwende, lässt auch kaum Wünsche offen (naja, das mit dem Fileupload und Verkauf der Dateien könnte noch um einiges verbessert werden… :-/ ). Views und CCK sind mir inzwischen wichtiger als der Core, und Hilfe kriege ich im Forum von Ubercart (…nicht) aber umso bessere im Drupalcenter.