Ein kleines Detail hat mich gestern ein weiteres mal auf Stefan Johnes Blog stutzen lassen: Das E-Book, welches er veröffentlicht hat, ist in der Navigation unter dem Reiter “eBooks” zu finden ( übrigens eine grauenhafte Schreibweise, wie ich finde ).

Das “s” am Ende des Reiters bringt mich zum grübeln – ist es gewollt oder nicht? Wie ich Stefan jedoch einschätze, ist es durchaus gewollt und ein geschickter Marketingschritt dazu: Wer das “eBook” von Stefan kaufen sollte, wird mit relativ großer Wahrscheinlichkeit auch einen Nachfolger kaufen, vor allem, wenn der erste Teil wirklich gut war.

Aber nicht nur das ist geschickt: Stefan bietet durch mehr E-Books auch mehr Vielfalt an und spricht außerdem Menschen an, die eine Sammelwut haben.

Aus dieser Sichtweise habe ich das E-Book-Schreiben noch nie gesehen – ich hielt E-Books immer für unnötig und unseriös. Sollte man daraus aber eine ganze Reihe machen, sieht das Thema sogar für so einen Traditionsmenschen wie mich, der lieber ein Buch aus Papier in Händen halten würde als ein digitales, anders aus. Auch würde dies übrigens die relativ kleine Anzahl der Seiten erklären ( 78 Seiten ). So lässt sich Stefan genügend Raum, um weitere Bücher zu schreiben.

Wenn das wirklich der Fall sein sollte, kann ich nur sagen: Hut ab!