Und weiter geht es mit meiner ersten Artikelserie auf meinem Blog! Wer den ersten Teil verpasst hat, findet ihn übrigens hier!

Das heutige Thema ist der PageRank, schließlich möchte ich beim nächsten Update gut darstehen! Außerdem behandle ich mit dem Artikel auch gleich den TechnoratiRank.

Was ist der PageRank?

Es gibt im Internet mehr als genügend hinreichende und gute Erklärungen für den PageRank. Deswegen soll diese Frage an dieser Stelle nicht beantwortet werden – wen es aber interessiert oder wer nicht weiß, was das ist, sei hierauf verwiesen.

Für diejenigen, die an dieser Stelle bereits wissen, was der PageRank ist, möchte ich noch etwas sagen, was wahrscheinlich nur wenige wissen: Google aktualisiert seinen PageRank mehrmals täglich und nicht nur alle 2-3 Monate. Google macht den PageRank lediglich in solchen großen Abständen publik – intern wird er jedoch am laufenden Band überarbeitet.

Der TechnoratiRank

Es gibt noch einen weiteren, vor allem für Blogger wichtigen Rank, und zwar den TechnoratiRank. Dieser ist recht simpel zu berechnen: Es werden einfach alle Links innerhalb der letzten 180 Tage von anderen bei Technorati angemeldeten Blogs auf den eigenen Blog gezählt.

Dabei ist es im Gegensatz zum PageRank völlig irrelevant, was für einen TechnoratiRank ( also welche Qualität ) der linkende Blog hat, man bekommt immer nur einen Punkt.

Genug erklärt

Was mich am meisten kümmert, ist möglichst schnell viele qualitative Backlinks zu erhalten, denn schon relativ bald dürfte Google wieder ein PageRank-Update öffentlich machen. Ich würde dann schon ganz gerne einen PageRank von mindestens 2 haben, brauche deswegen also relativ viele Backlinks oder ein paar qualitative ( möglichst zweiteres ).

An dieser Stelle möchte ich noch eine These aufstellen: Wer einen hohen PageRank besitzt, wird auch schnell zu einem relativ hohem TechnoratiRank kommen. Andersrum funktioniert dieses Spielchen allerdings nicht ganz zu zuverlässig – es kann nämlich passieren, dass man viele Backlinks in der Blogosphäre erhält, aber die meisten von relativ jungen Blogs kommen, so dass der PageRank nur phlegmatisch ansteigt.

Wenn bekanntere Blogger allerdings die eigene Seite besuchen und einen hohen PageRank vorfinden, sind sie eher gewillt einen Artikel oder Backlink zu setzen, als zu einem Blog mit einem ziemlich niedrigen PageRank. Dies funktioniert nach dem rein menschlichen Motto “Wie du mir, so ich dir!”, denn die verlinkenden Blogger werden hoffen, ebenfalls einen Backlink zu erhalten. Natürlich möchte ich nicht sagen, dass es keine Blogger gibt, die einen Blog einfach deswegen verlinken, weil sie ihn interessant finden – aber ein hoher PageRank kann dann öfters mal die entscheidende Rolle spielen.

Da der PageRank und der TechnoratiRank für einen Blog ein gutes Indiz für dessen Beliebtheit darstellt, sind diese zwei Zahlenwerte ein entscheidender Punkt für den Erfolg des Werbemarketings auf dem eigenen Blog. Und da ich nun langsam auch mal zu etwas Geld kommen möchte, wäre es von Vorteil, gute Werte hinlegen zu können.

Die besten Methoden für einen höheren PageRank

Nun stelle ich mir die Frage, wie ich jetzt möglichst schnell einen hohen PageRank erzielen kann – viel Zeit bleibt mir nicht. Man kann den Zeitpunkt des nächsten “PageRank-Updates” relativ gut mithilfe dieser Seite bestimmen, wenn man sich genauer mit den Zahlen auseinandersetzt – mein persönlicher Tipp: in maximal 20 Tagen wird die Google Toolbar einen anderen Pagerank anzeigen. Ich vermute weiterhin noch genauer, dass es in ca. 15 Tagen passieren wird.

Für mich persönlich steht also eine kurzfristig angelegte Deadline von 2 Wochen, um einige qualitativ hochwertige Backlinks zu erhalten.

Bevor ich mit der Arbeit und den Tipps anfangen kann, muss ich meinen Blog jedoch zum jetzigen Zeitpunkt analysieren. Dafür benutze ich das überaus nützliche Backlinktool von Internetbaron!

Also fasse ich für meinen Blog konkret zusammen:

Es weisen 25 Links auf meine Seite, keiner besitzt jedoch einen höheren PageRank.

1) Andere Blogs verlinken

Eine knorke Art, Backlinks zu kriegen, ist Backlinks zu vergeben. Wieder greift hier das Prinzip “Wie du mir, so ich dir!”, wieder im positiven Sinne. Hier habe ich lange genug mit der Blogrolle gewartet, ab jetzt steht auch Geldkrieg in meiner Blogrolle – ganz frech “erbettel” ich mir quasi von der PageRank-3-Seite. Sollte David “anbeißen”, wäre mir ein PageRank von 2 fast gesichert!

Schließlich linkt David in seiner Blogrolle bereits auf eine bei Sedo geparkte Seite ( www.webmasterblog.de ), da wäre es doch nett, wenn er mich dafür aufnehmen würde! Außerdem finde ich sein Blogexperiment wirklich interessant und verfolge es kontinuierlich seit dem zweiten Monat!

Vorsicht! Was ich in diesem konkreten Fall mache, ist in höchstem Maße aufdringlich. Allerdings waage ich es einfach mal – denn wer wagt, gewinnt. Dieser Schuss kann aber auch “tödlich” für mich ausgehen. Ich vermute mal, in diesem Fall bin ich relativ sicher, aber wenn ich mir sowas häufiger leisten würde, ginge es mir schnell an den Kragen.

Schöner ist es, sich Blogs zu suchen, die nur ein wenig über dem eigenen Niveau bloggen und sie um einen Linktausch zu bitten bzw. sich durch sinnvolles Kommentieren und Erwähnen in Artikeln etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen.

2) Social Bookmark Netzwerke aktiv nutzen

Bisher nutze ich nur Yigg so wie hype!, und selbst das bisher nur minimal. Das wird sich jetzt ändern. Solche Netzwerke bringen bei richtiger Anwendung einfach mehr Besucher, und je mehr Besucher, die gezielt auf den eigenen Blog kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Besucher eine eigene Webseite besitzt und mich bei Wohlgefallen verlinkt.

An die Pinnwand wird jetzt also angehängt: Eine hohe Besucherzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit, an viele und qualitative Backlinks zu gelangen!

3) Blogparaden und Gewinnspiele veranstalten

Blogparaden sind ein beliebtes Mittel, um eine Menge Backlinks zu erhalten. Meistens wird für die Teilnahme ein Artikel mit einem Link auf die eigene Seite verlangt. Wenn ich sowas machen würde und genug Blogger mitziehen würden, würde ich also im Handumdrehen eine Menge Besucher gewinnen.

Bei Gewinnspielen sieht es ähnlich aus, man stellt eine Aufgabe, die andere lösen müssen, und verschenkt dafür etwas. Der in meinen Augen einzige Unterschied zwischen Blogparaden und Gewinnspielen ist lediglich der, dass bei Gewinnspielen die Teilnahme nicht zwingend einen Blog erfordert. Leider habe ich bisher noch nicht allzuviel Wertvolles, worauf viele Blogger scharf wären.

Diese Backlinks wirken sich zwar auch auf den PageRank aus, ich würde aber behaupten, dass sie sich in erster Linie auf den TechnoratiRank auswirken, da sie qualitativ recht ungenügend sind.

Die Erhöhung des Technoratilinks kann allerdings nicht schaden, und außerdem käme ich durch die Backlinks von den Artikeln wieder auf mehr Besucher, daraus folgt: Wahrscheinlichkeit für Backlinks wird wieder erhöht.

4) An Blogparaden und Gewinnspielen teilnehmen

Ebenso erhöht die Teilnahme an solchen Gewinnspielen und Blogparaden die Besucherzahl und mit etwas Glück erhält man auch einen Backlink und gewinnt sogar etwas, was von Vorteil sein könnte. Ich habe auf dem Blogtopf z.B. eben erst 100€ in Form eines AdWords-Gutscheins gewonnen. Außerdem habe ich einen Backlink bekommen ( war doch klar, als Gewinner! ). Leider laufen momentan keine Veranstaltungen, an welchen ich gut teilnehmen könnte und so bleibt nur noch zu hoffen, dass in den nächsten Tagen solch eine “Blitzparade” gestartet wird, die auch schnell endet.

5) Sinnvolles Kommentieren

Natürlich! Das ist ja wohl das Mindeste, was man machen kann. Besonders erfreulich ist, dass in letzter Zeit bei vielen Blogs das “CommentLuv”-Fieber ausgebrochen ist. CommentLuv ist ein Plugin, welches unter dem Kommentar noch einen zweiten, zusätzlichen Backlink zum letzten Artikel des eigenen Blogs setzt.

Hier gilt wieder: Nicht übertreiben, sonst landet man schnell in dem Spamfilter von verschiedenen Bloggern!

6) SEO

Wie könnte es auch anders sein? Suchmaschinenoptimierung bringt Besucher und damit potentielle Webseitenbesitzer mit einem Drang zum Verlinken.

Ich habe bisher kein einziges SEO-Plugin installiert gehabt, deswegen habe ich auch fast unter 5% Suchmaschinenbesucher.

Die Durchschnittsseite im Internet erhält mindestens 40% der Besucher von Suchmaschinen, so meine These. Deswegen werde ich erst einmal ein kostenloses SEO-Plugin installieren. Später werde ich dann vielleicht auf wpSEO umsteigen!

Das wars!

Natürlich gibt es noch weitere Methoden, an Backlinks zu kommen – z.B. E-Mails an Blogbetreiber schreiben und um einen Linktausch bitten ( dabei sollte man möglichst nicht die bekanntesten Blogs auswählen ). Oder man mogelt sich ein wenig hoch, indem man einen Link zu einem Blog setzt und ständig selber drauf klickt, so dass der entsprechende Blogbetreiber denkt, da würden eine Menge Besucher auf seine Seite kommen – funktioniert übrigens nur mit einer variablen IP, dafür empfehlen sich Proxys! Dann setzt er vielleicht einen Backlink ( das habe ich übrigens auch auf Geldkrieg gelesen! )!

Allerdings halte ich nichts vom E-Mails Schreiben oder solche Schummeleien zu probieren. Andauernd lese ich in irgendwelchen Blogs, dass man doch die elektronische Post verwenden solle – ich halte diese Methode schlicht für unprofessionell und in den meisten Fällen für völlig wirkungslos!

Ebenso hasse übrigens ich Webkataloge, nur die Wenigsten verlangen schließlich keinen Backlink… Und ich möchte meine Seite ganz bestimmt nicht mit einem Haufen Publicons zupflastern!