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Meine erste Amazon-Rezension

Eventuell finde ich ja Gefallen daran, Sachen zu rezensieren. Und zwar direkt bei Amazon. Hier ist meine erste Rezension:

Ich bin kein Uhrensammler oder Uhrenkenner, durchaus aber ein Kontrollfreak und jemand mit Geschmack (behauptet man ja mal gern von sich). Deswegen entschied ich mich für diese Uhr. Sie fühlt sich extrem hochwertig und schön schwer (ja, ich finde das schön, am Arm merkt man das Gewicht dann kaum) an und sieht übrigens in der Realität mindestens genauso gut aus wie auf den Bildern.

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Gesponsort von Frau Prokrastination.

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Hey Google, bist du eigentlich zu blöd ein vernünftiges Accountsystem auf die Beine zu stellen?

Wenn man sich einen YouTube-Account erstellt, muss man ihn zwingend mit einem Google Account verknüpfen. Wenn man mehr als einen YouTube-Kanal hat, muss man für den einen neuen Google-Account anlegen. Hat man einen Account bei YouTube vor dem März 2009 erstellt, so kann man die Verlinkung zum Google-Account wieder aufheben, danach nicht mehr. Die Registrierung eines Google-Accounts ist nervig, funktioniert mit bereits belegten Zweit-Email-Adressen nicht und der Captcha nervt hammermäßig. Der Schritt mit der Telefonverifizierung nervt auch richtig, klickt man nämlich aus Versehen zwei Mal auf “Code verifizieren” (was durchaus mal passiert, weil der nächste Schritt selbst bei der besten Internetverbindung so lange braucht, dass man meinen könnte, man hat nicht richtig auf den Button geklickt), kann man die ganze Registrierung direkt noch mal machen.

Nur mal angenommen, ich hätte anstatt Google “Unternehmen X” und anstatt YouTube “Unternehmen Y” geschrieben. Wer hätte gedacht, dass sich dieses Szenario tatsächlich genau so beim Internetmarktführer schlechthin abspielt? Auf der Webseite, die ihr täglich mehrmals geöffnet habt. In den Google Foren beschweren sich die Leute zuhauf über die Account-Verlinkung.

Ich persönlich erstellte kurz nach dem März 2009 einen YouTube-Account für meine Eltern. Irrtümlicherweise (durchaus möglich, dass ich mir damals auch nicht so der Konsequenzen bewusst war) verknüpfte ich ihn einfach mit meinem persönlichen Google-Account. Jetzt habe ich mir einen YouTube-Account für mich erstellt und kann die Accounts eigentlich nicht den jeweils korrekten Personen zuordnen. Der Google-Account meines Vaters (er hat einen, weil wir ihm ein Android-Handy zu Weihnachten schenkten) kann jetzt erwähnten YouTube-Account nicht erhalten, während ich mich jetzt für meinen eigentlichen YouTube-Account ständig ummelden muss.

Ganz ehrlich, Google. Es arbeiten die schlausten Köpfe der Welt bei dir, und du willst mir erzählen, dass du zu blöd bist, ein vernünftiges Datenbankschema aufzubauen, das diese paar Möglichkeiten bietet? Oder ist das so eine völlig sinnlose Einstellungssache? Oder steht das einfach ganz weit unten auf der Todo-Liste? Bei YouTube alle paar Monate mal ein Player-Redesign, alle paar weitere Monate ein neues Bewertungssystem und wieder aller paar Monate das Design ein wenig abändern, mehr hast du nicht mehr drauf?

Nun ist es möglich, dass irgendein schlauer Mensch daherkommt und sagt, dieses Problem löse doch das relativ neue Multiple Sign in System von Google. Das sehe ich ganz ung gar nicht so. Es ist allenfalls ein Workaround, eine Verschlimmbesserung.

Ich wäre sogar bereit, eine verhältnismäßig hohe Geldsumme zu bezahlen, um meinen persönlichen Account-Wirrwarr vernünftig zu regeln. Aber hey, ich vergas: Du, Google, musst ja die eierlegende Wollmilchsau spielen. Du kannst irgendwie alles, aber nichts richtig. Ein Griff nach dem anderen geht ins Klo. Naja, wenigstens muss ich mir keine Sorgen machen, wenn ich peinliche Saufbilder bei Google Plus reinstelle – die sieht vermutlich sowieso niemals irgendein Mensch.

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Ein Selbstversuch zur Bekämpfung von Prokrastination.

Wie letztens erwähnt, entdeckte ich um die Weihnachtszeit herum etwas, was so mancher durchaus (eventuell verächtlich) als “Selbsthilfe”-Blog abgetan und nicht einmal eines Blickes gewürdigt hätte. Was auch immer es im Endeffekt sein sollte, ich möchte diesem Bereich bzw. meiner Ausdrücklichen Aufmerksamkeit diesem Bereich gegenüber eine ehrliche Chance geben.

Vielleicht nützt es mir längerfristig und das kann man nur herausfinden, indem man solche “Hilfe” einfach mal akzeptiert. Man kann nicht alles wissen, und – was mich besonders in letzter Zeit öfters erstaunt hat – man kann tatsächlich auch nicht immer jeden Gedankengang durchgehen, selbst wenn dieser absolut trivial und im Prinzip völlig anspruchslos, aber doch durchaus richtig und denkenswert ist.

Dazu muss ich sagen, dass ich gar nicht mal so viele “Selbsthilfetipps” von PersonalExcellence (oder anderen Blogs / aus Büchern aus diesem Bereich) genau so übernehme, sondern dass das Lesen dieses Blogs eher einen Denkprozess bei mir angestoßen hat, den ich sonst eher nie hatte. Ich überlege jetzt selbständig, wie ich meine Produktivität erhöhen kann, was ich tun kann, um (gefühlt) mehr Zeit im Tag zur Verfügung zu haben. Oder etwas anders ausgedrückt, was ich tun kann, um mehr Zeit für die wirklich essentiellen Dinge des Lebens zu haben.

Zum Beispiel habe ich heute ein Experiment angefangen, das mir zumindest von keinem Blog, keinem Buch oder sonst etwas oder jemandem explizit empfohlen wurde: Ich reduziere meinen Zeitverbrauch für Soziale Netzwerke. In einer Vollbremsung. Ich gab mein iPhone jetzt morgens nach dem Aufstehen an jemanden aus der Familie weiter, unter der Warnung, es mir ausschließlich abends um ca. 22:00 Uhr zurückzugeben oder wenn ich irgendwohin fahre, wo ich nicht arbeiten / denken muss. Im Prinzip lasse ich es mir abends bloß wiedergeben, um doch für andere wenigstens halbwegs erreichbar zu sein – außerdem nutze ich das iPhone als Wecker.

Dann ist da noch mein MacBook und dieser verfluchte Browser, mit dem ich sonst eben stundenlang meine Zeit auf Facebook oder sonst wo verplempern kann. Das kann ich aber leider nicht abgeben, weil es nunmal auch mein Arbeitsgerät Nr. 1 ist. Dafür habe ich aber auch eine Lösung gefunden.

Ich wollte nämlich eine Kindersicherung einstellen. Einfach bestimmte Seiten vollständig sperren. Auf der Suche nach einem passenden Plugin im Chrome Webstore bin ich dann aber eher zufällig auf eine meiner Meinung nach noch bessere Lösung gestoßen: Stay Focused ist ein Plugin, das einem ablenkende Seiten nur für einen bestimmten Zeitraum am Tag erlaubt zu besuchen (Standardmäßig 10 Minuten, das Runtersetzen der Zeit geht dabei supereinfach, während das Gewähren von mehr Zeit von zig aufploppenden Popups erschwert wird. Woher ich das weiß? Ja, ich habe die Zeit hochgestellt, aber erst, nachdem ich die Zeit auf 2 Minuten runtergesetzt hatte und dann feststellen musste, dass dieser Zeitpool nicht für jede einzelne Seite zur Verfügung gestellt wird, sondern beim Öffnen jeder der ablenkenden Seiten runtergezählt wird).

Ich sperrte mir übrigens folgende Webseiten: facebook.comtwitter.com (und löschte dazu auch gleich die Mac OS App, die ich eher hauptsächlich für Twitter benutze), amazon.com (ja, mich lenkt das ordentlich ab. Vielleicht kann ich mit dieser Entscheidung ja nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld sparen big grin Ein Selbstversuch zur Bekämpfung von Prokrastination.), mydealz.de und youtube.com. Jetzt habe ich noch insgesamt 10 Minuten Zeit täglich, mich auf einer oder mehreren dieser Seiten herumzutreiben. Am effektivsten erscheint es mir dabei, diese 10 Minuten am Abend zu verbrauchen.

Ich halte diesen Lösungsansatz für durchaus sehr gut. Anstatt sinnloserweise überall alle Accounts zu löschen, nehme ich einen lauwarmen Entzug in Kauf. Es muss nicht immer der extreme Weg sein. Ich bleibe verfügbar, spare Zeit, indem ich Tätigkeiten und die Aufnahme von Informationen vermeide, an die ich mich schon am nächsten Tag (zurecht) nicht mehr näher erinnern kann. Stattdessen wird eine Unmenge an Zeit für Dinge verfügbar, die mir wichtig sind, die ich vorantreiben möchte.

Dieser Beitrag wurde euch von der Zeit gesponsort, die ich an anderen Tag bei Facebook verplempert hätte.

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Meine vermutlich beste Entdeckung eines langen Zeitraums. Bisher.

Ich bin vor einiger Zeit zu dem Schluss gekommen, dass ich in meinem Leben nicht vorankomme. Nicht, dass ich ein schlechtes Leben hätte. Ich könnte jetzt einige Unterschiede meines Lebens zu dem vieler anderer in Afrika aufzählen, ich könnte auch erwähnen dass ich offensichtlich genug Geld habe, mir “Luxusgüter” wie ein MacBook Pro oder ein iPhone leisten zu können (was ich hiermit getan habe).

Was mich jedoch irgendwie seit geraumer Zeit stört, ist, dass Jahr für Jahr vergeht und ich in den Dingen, die mir tatsächlich wichtig sind, nicht vorankomme. Zum Beispiel die Geschichte mit Themedale. Es sind demnächst vier Jahre, seit ich mich der Idee angenommen habe, und dennoch sind wir noch nicht über einen schlechten Betastatus hinausgekommen.

Das liegt unter anderem tatsächlich daran, dass es unglaublich viel Programmierarbeit gibt, die alleine höchst schwer und nur sehr schleichend zu bewältigend ist (z.B. ist es bei weitem nicht getan, ein funktionierendes Shopsystem aufzubauen, wenn man denn keine Produkte, also Themes, hat, die man dort verkaufen könnte. Und jedes dieser Themes verlangt wiederum einen riesigen Haufen Arbeit).

Vor Kurzem (sagen wir um Weihnachten herum) bin ich auf die Seite Lifehack.org aufmerksam geworden. Nachdem ich einige Artikel dort gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass man irgendwie durchaus in der Lage ist, mit relativ einfachen Mitteln und genügend Willenskraft viel mehr zu erreichen. Ich las dort also weiter und entwickelte das merkwürdige Gespür, zum größten Teil die Artikel eines einzelnen Autors, oder besser gesagt, Autorin zu lesen und entsprechend hauptsächlich diese besonders gut zu finden.

Es stellte sich heraus, dass Celestine Chua, erwähnte Autorin, auch einen eigenen Blog führt. Ich wechselte schnell von Lifehack.org auf Personalexcellence.co und lese jetzt hauptsächlich dort weiter (und kann es jedem anderen ebenfalls nur empfehlen). Das Ganze muss auch nicht als Selbsteingeständnis von Hilfsbedürftigkeit gesehen werden (frei nach dem Motto “Ich bin zu stolz, einen Selbsthilfeblog zu lesen sick Meine vermutlich beste Entdeckung eines langen Zeitraums. Bisher.“). Ich persönlich interessiere mich besonders über das Thema Zeitmanagement, wobei vereinzelt auch andere Themenbereiche interessant erscheinen.

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Ein offener Brief an Amazon.

Weihnachten ist ein Fest der Besinnlichkeit und längst haben die meisten vergessen, worum es hier eigentlich geht. Wenn ich jemanden auf Weihnachten anspreche, ist die häufigste Reaktion irgendeine Art von Unzufriedenheit – ein Seufzer, Verdrehen der Augen oder simpel ein verärgerter Gesichtsausdruck.

Ich schiebe die Schuld daran einmal pauschal dem Geschenkewahn unter. Und genau hier kommt Amazon ins Spiel. Amazon, diese Rettung in letzten Momenten. Diese bequemste der Einkaufsmöglichkeiten. Amazon, wo es noch nicht einmal immer preislich überdurchschnittlich einhergeht, manchmal sogar am günstigsten.

Liebes Amazon, und liebe Leute, die ihr bei Amazon arbeitet, ich möchte mich hiermit herzlich für eure Hilfe und euren Service bedanken. Dank der Rezensionen kann man abschätzen, ob ein Geschenk, soweit es überhaupt für die Zielperson in Frage kommt, auch wirklich gut ist. Das fehlt leider irgendwie in allen realen Einkaufsörtlichkeiten.

Dann klickt man auf bestellen, erhält urplötzlich einen Rabattgutschein von 10,-€ auf den aktuellen Einkauf. Bei einem anderen Einkauf wird das Lieferdatum erst irgendwann Anfang 2013 vermutet, was aber nicht schlimm ist, weil jene Bestellung mal nicht unbedingt als Weihnachtsgeschenk herhalten muss. Dafür gibt es umso mehr Freude, wenn das Paket plötzlich kurz vor Weihnachten doch noch ankommt.

Ebenfalls früher, nämlich genau heute, kam ein weiteres Geschenk an. Am 4. Advent! Ich weiß nicht, wie ihr es angestellt habt, liebe Leute bei Amazon (und an dieser Stelle natürlich auch liebe Leute bei der Post, die an diesem freien Tag trotzdem arbeiten!), aber ich hatte eben dieses Geschenk erst gestern zur Mittagszeit bestellt. Ich bin hellauf begeistert.

Insgesamt möchte ich sagen, dass ich keinen Cent, den ich je an Amazon abgegeben habe, bereue. Ich hoffe, eure Mitarbeiter erhalten einen fetten Weihnachtsbonus und können sich ihren Familien widmen, ohne Geldsorgen im Hinterkopf zu haben (denn ja, mir ist bekannt, dass die Arbeitsumstände angeblich nicht so gut sein sollen).

Ihr habt es geschafft, zumindest das Geschenkeproblem an Weihnachten hervorragend in den Griff zu kriegen. Ich kann dank euch nun gar nicht mehr nachvollziehen, wie man in die örtliche Fußgängerzone fahren kann, um sich überteuerte Produkte ohne einen blassen Schimmer über ihre Qualität anzusehen.

Und jetzt…

Frohes Fest!

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Zend Framework 2

Ich habe ganz verschwitzt, dass das Zend Framework 2 fertiggestellt worden ist. Zend hat außerdem die Framework-Homepage überarbeitet so wie die Dokumentation. Das ist hochgradig spannend, das ganze sieht auf den ersten Blick auch sehr durchdacht und hervorragend aus.

Ich spüre einen gravierenden Aufschwung dieses Frameworks.

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